Hanns Dieter Hüschs dritter Vorname

Hanns Dieter Hüschs dritter VornameNachdem sich nun schon Heinrich Heine im Grab umdrehen musste, wird auch Hanns Dieter Hüsch diese zweifelhafte Ehre zuteil. Seine Geburtsstadt Moers hat dem von mir allseits geschätzten Kabarettisten gleich mal einen dritten Vornamen angedichtet: „Hüsch“. Anders lässt sich die selten dümmliche Beschriftung des Hanns-Dieter-Hüsch-Hauses (mit Bindestrichen!) nicht deuten.

28 Kommentare

  1. Hallo!
    Ich finde diese Seite gut! Auch wenn ich, wie mit Sicherheit an meinem Text hier schnell festzustellen sein wird, alles andere als ein begnadeter Rechtschreiber bin, finde ich es gut wenn es Menschen gibt die auf unsere Sprache aufpassen. Ich bin bereit immer neues zu lernen und mich auch verbessern zu lassen. Denn eines ist doch wichtig. Sprache ist Kommunikation und für mich ist die Art wie jemand spricht und auch die Art wie jemand schreibt, mindestens so wichtig wie der erste äußerliche Eindruck. [Keine Ahnung welchen Eindruck ich von mir selber hätte…] Und bei meinen, eher geringen, Englischkenntnissen ist mir auch schon eingefallen das die deutsche Sprache um einiges präziser ist. Und ich finde das ist ein Vorteil! Den wir zu halten versuchen sollten.
    Also bitte, immer weiter so!

  2. Jürgen,

    ich werde sicher keine Sandkörner in der Sahara zählen. Ich weise lediglich darauf hin, dass die Schreibweise „Hanns Dieter Hüsch Haus“ nicht den Regeln der deutschen Rechtschreibung entspricht und zur PISA-Misere beiträgt. Punkt, Ende, aus.

    Es geht nicht darum, ob jemand kleinkrämerisch ist oder nicht. Die Rechtschreibung lässt keine Deutung zu. Es gibt nur falsch oder richtig, und die hier gezeigte Schreibweise ist schlicht und ergreifend falsch. Im Übrigen, und da bin ich mir sicher, würde sich der „Liedermacher“ Hanns Dieter Hüsch im Grab umdrehen, wenn er diese Schreibweise sehen würde. „Liedermacher“ schreibe ich in Anführungszeichen, weil diese Bezeichnung dem Mann nicht im geringsten gerecht wird. Hanns Dieter Hüsch war mehr als ein Liedermacher.

    Martin.

  3. Nun, der Zufall und meine permanente Neugier haben mich auf diese Seite geführt. Deshalb möchte auch ich meinen intellektuellen Senf hier abgeben:

    Wer in der Schreibweise des Hanns Dieter Hüsch Haus (es ) oder des Hanns-Dieter-Hüsch-Haus oder des Hanns-Dieter Hüsch-Haus oder des Hanns Dieter Hüsch – Haus, eine frevlerische Tat an der ( vielleicht ) dauer-vergewaltigten Deutschen Rechtschreibung sieht, sollte lieber Sandkörner in der Sahara zählen.

    Mensch, wo ist hier das Problem?

    Dieses Haus ist einem der ganz großen deutschen Liedermacher gewidmet, der es – zu Lebzeiten – verstanden hat, auch bei denen Gehör zu finden, die das kritische, das politische, das Protest-Lied in Sack und Asche verdammen wollten.
    Er hat sich – oft zu Recht – auch mit uns Linksintellektuellen angelegt. Vorallem mit jenen Dogmatikern aus der 68er – Szene, den unzähligen K-Gruppen-Mitgliedern und sonstigen Einäugigen, deren Bestreben es bereits damals war, ihre Sicht der Dinge, als das Seeligwerdende zu verkaufen.

    Das war gut so!

    Denn die Mehrzahl, der einstmals so Politischen, sie ist nach dem “ Marsch durch die Institutionen “ oder dem abgeschlossenen Hochschulstudium, doch längst zum Werkzeug jener Kriegs-Papa-Generation geworden, welche sie einstmals bekämpft haben. Während zu dieser Zeit, u.a. der Ton, Steine, Scherben – Song “ Macht kaputt, was euch kaputt macht ! “ in den Hirnwindungen der Pseudo-Revoluzzer herum geisterte, bleibt für die Jetztzeit eher – resignierend – fest zu stellen, dass es nunmehr heissen muss: “ Macht wieder heil, was ihr kaputt gemacht habt !“

    So lässt sich der Realzustand unserer Gesellschaft, welche – eingezwängt zwischen Verblödungsindustrie und Geldgeilheit- wieder in Richtung klerikales Heuchlertum abdriftet, damit beschreiben, dass jene Hüsch´s – sofern nicht verstorben oder in der medialen Versenkung verschwunden – nur noch mit der Lupe zu suchen sind. Nonkonformisten, wie er, haben im Zeitalter des konsumorientierten Bewertens, keine Plattform in den Medien.

    Es bleiben ihnen, deshalb nur jene Nischen, die durch die neuen Kommunikationsmittel geschaffen werden können ( so wie diese hier ).
    Ich habe vor einigen Tagen Hanns Dieter´s “ Liedermacher “ wieder entdeckt.

    Noch nie war der Text so aktuell!

  4. RK,

    es tut mir ja sehr Leid, aber Du irrst Dich. Wahrscheinlich hast Du die Duden-Redaktion entweder falsch verstanden, oder Du erinnerst Dich nicht richtig. Es heißt ganz zweifelsfrei „Hewlett-Packard-Drucker“, und es heißt ebenso zweifelsfrei „Hanns-Dieter-Hüsch-Haus“.

  5. Th:> … ist nicht “Hanns Dieter Hüsch-Haus” die richtige Schreibweise (statt “Hanns-Dieter-Hüsch-Haus”)??

    M.E:> Hanns Dieter Hüschs Nachname war aber auch zu Lebzeiten nicht „Hüsch-Haus“, deswegen kann deine Variante nicht richtig sein.

    Ich habe früher mal bei der Dudenredaktion angefragt, wie man denn „Hewlett Packard-Drucker“ korrekt buchstabiert. Die Antwort war, dass „Hewlett Packard“ ein Eigenname ist und man Eigennamen niemals verändert. Sie sind ja quasi das Eigentum eines Anderen, und im Falle eines Firmennamens kommt noch hinzu, dass die im Handelsregister zu findende Schreibweise eine rechtliche Bedeutung hat.

    Übertragen auf den Fall HTH bedeutet das, dass „Hanns Dieter Hüsch-Haus“ korrekt ist. Es handelt sich um ein Kompositum aus Eigenname und „normalem“ Substativ. Es mag merkwürdig aussehen, aber es gibt eben immer mal wieder den Fall, dass etwas Korrektes merkwürdig oder unschön aussieht.

  6. Ich werd diesen Fall mal an meinen Dad weitergeben, der im Rat der Stadt Moers sitzt, zwar nicht für die Beschriftung zuständig ist, aber die Information bestimmt weiterreichen kann. Ich werde ein Foto schicken, falls sich was getan hat.

  7. Was bei der Pisa-Studie ganz offensichtlich nicht berücksichtigt wurde ist der Einfluss des Kapitals und der zunehmenden Informationsflut des Internets auf die Lese- und Schreibgewohnheiten deutscher Schüler. Also Goethe noch aktuell war (und noch keine Häuser nach ihm benannt wurden), gabe es wenig zu lesen und das was gedruckt wurde war teuer. Also war es besonders wichtig, dass das Gedruckte perfekt war. Der Anspruch vieler Firmen ist das auch heute noch, wenn tausende Websites innerhalb kürzester Zeit übersetzt werden sollen. Jedoch ist das Ergebnis ein anderes
    1) wegen der Menge – es gibt einfach nicht genügend qualifizierte Leute, die gut UND schnell arbeiten
    2) wegen Wettbewerb. Wenn Sprache zum Gut wird, das sich bei vielen Anbietern kaufen lässt, dann gewinnt meist der, der günstiger anbietet. Da unterscheidet sich General Motors nicht vom Durchschnittsverbraucher, der lieber bei Lidl, Aldi und Co. einkaufen geht als bei Karstadt, auch wenn bei Karstadt die Qualität um Längen besser ist.

    Was also ist zu tun? Nichts. Nicht jeder Fortschritt ist wünschenswert, aber auch unerwünschte Fortschritte lassen sich nicht aufhalten. Am besten nicht mehr drüber aufregen, sonst geht es einem auch im neuen Job so…

  8. Erbsenzähler unter uns…. natürlich gibt es immer Deppen, die die deutsch Sprache nicht beherreschen. Aber bevor man verbessert wie ein blöder, sollte man sich immer den Kontext ansehen: In einem Posting im Netz ist Rechtschreibung eher nebensächlich. In einem Gedicht mag sie der dichterischen Freiheit zum Opfer fallen und in der Werbung evtl. unter gestalterischen Gesichtspunken gebeugt werden…
    wie auch immer: Zwar kennt sich der Vor-Vor-Poster mit Leerzeichen aus, beim Textverständnis (bezüglich des Vor-Vor-Vor-Posters) hapet es aber nach meiner Interpertation…
    😉

  9. Oh Scheiße, HH: Wollen wir uns nicht gemeinsam eine neue Beschäftigung suchen? Ich kann auch nicht mehr… Gerne wäre ich bereit, auch eine kurze Lektion zum Thema „Begriff versus Benennung“ einzubringen!

  10. Christian,

    das hat nichts mit Adelstiteln zu tun, sondern ausschließlich damit, wievielteilig der Ausdruck ist und ob ein Vorname mit verwendet wird:

    Müllerstraße
    aber: Hans-Müller-Straße

    Goethehaus
    aber: Johann-Wolfgang-von-Goethe-Haus

    Schumachersieg
    aber: Michael-Schumacher-Sieg

  11. Hallo,
    also beim Kurs Maschineschreiben hat man mich mal gelernt:
    Hans-Meier-Str. bzw. Hans-Meier-Straße
    aber
    Göthestr. bzw. Göthestraße

    es kommt also darauf an, wie berühmt jemand war!
    der Meier bekommt die Bindestriche, der Göthe nicht. 😉
    oder war’s weil der einen Adelstitel hatte?

    jedenfalls – wird es bei denen ihren Häusern nicht anders sein …

    Wolfgang-Amadeus-Mozart-Haus (weil nicht adelig)
    Götheinstitut (weil adelig)

    so – und wer jetzt die Ironi noch herausstreicht, erkennt sicher das Prinzip, oder ?

    Viel Spaß,
    Christian

  12. Thomas,
    ohne dass man die Regeln der deutschen Sprache kennt, sagt einem bereits ein bisschen Sprachverständnis, was mit den Bindestrichen los ist. Was die anderen Sprachen nicht haben, wir haben es: 3 Stufen der Wortkombination (um einen neuen Begriff zu erhalten).
    Keine Verbindung (= k e i n neuer Begriff!!!): Leerzeichen
    Starke Verbindung: zusammenschreiben
    Etwas schwächere Verbindung: Bindestrich
    Das Zusammenschreiben und Bindestriche-setzen (ja, wenn ich sage „das Bindestriche-setzen“, dann kommt da auch ein Bindestrich rein ;- ) kann man in mehrdeutigen Begriffen auch zur Klärung der gewünschten Bedeutung einsetzen.
    Beispiel: Englisch = „network processor update“ – Die Engländer machen keine Bindestriche und kombinieren auch nicht durch Zusammenschreiben. Der Leser dieses Begriffs kann niemals mit Sicherheit sagen, was gemeint ist. Im Englischen musst Du den ganzen Text lesen, um (eventuell) zu verstehen, was die einzelnen Begriffe bedeuten. Deutsch ist nicht nur eine andere Sprache, sondern auch eine andere Kultur! Wir sind es unserem Verständnis nach (seit Kindesbeinen) gewohnt, Information „konzentrierter“ (pro Wort) aufzunehmen, d. h., bei uns steckt (im Allgemeinen) mehr Inhalt im einzelnen Wort. Zurück zum Beispiel: Es gibt drei mögliche Übersetzungen:
    – Netzwerkprozessorupdate
    – Netzwerk-Prozessorupdate
    – Netzwerkprozessor-Update
    Die erste Version ist so undurchsichtig wie der englische Begriff. Die anderen beiden aber unterscheiden sich gewaltig und geben dem deutschen Leser sofort wesentlich mehr Information als einem Briten oder Amerikaner. Die 2. Übersetzung ist offensichtlich ein Prozessorupdate, das eventuell ferngesteuert über das Netzwerk oder auch im ganzen Netzwerk durchgeführt wird. Der 3. Begriff ist dagegen ganz klar das Update eines Netzwerkprozessors.
    **DESHALB** legen wir sooooo viel Wert auf die richtige Schreibweise mit Bindestrichen. Nicht, damit ein paar stumpfsinnige Rechtschreibregeln erfüllt werden, sondern weil das Ganze was mit „Verstehen“ (also PISA) zu tun hat. Nur einer Gesellschaft, die zufrieden damit ist, dass immer mehr Leute immer weniger verstehen, kann es gleichgültig sein, dass für Elemente der Sprache, die zur Verbesserung des Verstehens dienen (wie der Bindestrich) als unwichtig oder gar „unschön“ (Werbefuzzys) abgetan werden.

    Und das Hüsch-Haus? Ist jetzt klar, oder? Der Bindestrich verbindet das Haus enger mit Hüsch als mit dem Vornamen ohne Bindestrich. Wie bei einem Doppelnamen (Grüß Gott, Herr Hüsch-Haus). Es gehört aber der GANZE Name zum Haus. Der Bindestrich darf deshalb auf keinen Fall NUR den Familiennamen binden, er muss den ganzen Namen „ans Haus binden“. Dafür gibt es zweiMöglichkeiten: (1) Man kann den Namen eindeutig als Einheit kennzeichnen – mit Anführungszeichen. Dann hieße es: „Hans Dieter Hüsch“-Haus. Hier bindet der Bindestrich alles, was in Anführungszeichen steht, an das Wort Haus. (2) Wenn man die Anführungszeichen nicht möchte, muss der ganze an das Substantiv Haus zu bindende Name „durchverbunden“ – in der Grammatik heißt es „durchgekoppelt“ werden: Hans-Dieter-Hüsch-Haus. Nochmal: ALLE 3 Bindestriche gehören zur Verbindung mit „Haus“ und haben nichts mit dem Namen zu tun. Nimmt man das „Haus“ weg, dann verschwindet auch der Bindestrich vor „Hüsch“. Der zwischen Hans und Dieter bliebe, wenn der liebe Herr Hüsch einen (häufigen) Doppelvornamen gehabt hätte (Hans-Dieter), was aber wohl nicht der Fall war.

    Gleiches gilt natürlich auch für Marken und Produktnamen. Fantasieprodukt:
    Eine Kekssorte names „Goldener Mai“. Dann heißt es „Goldener-Mai-Packung“ oder „Goldener-Mai-Keks“. Genau, wie es eventuell für einen Mercedes 300 SL ein Mercedes-300-SL-Angebot und nicht etwa ein Mercedes 300 SL-Angebot geben kann (was ist ein „SL-Angebot“?).

    HH

  13. … ist nicht „Hanns Dieter Hüsch-Haus“ die richtige Schreibweise (statt „Hanns-Dieter-Hüsch-Haus“)?? Hanns Dieter Hüsch hat sich doch zu Lebzeiten sicher nicht mit Bindestrichen geschrieben.

  14. Auch ich arbeite seit zehn Jahren als Englisch-Deutsch-Übersetzer (so schreibt man das zumindest laut deutscher Grammatik) im IT-Bereich und kämpfe seither oft gegen Windmühlen.
    Nach der Lektüre dieser Seite hier frage ich mich einmal mehr, warum ich mir nicht schnellstens eine andere Beschäftigung suche 🙁
    Warum? Weil dieser Tätigkeitsbereich jeden Tag mehr durch Unkenntnis und „Wurschtigkeit“ geprägt ist. Und für diejenigen, die solche Übersetzungen beauftragen, ist Deutsch in den meisten Fällen eine Fremdsprache, bei der sie die Spreu nicht vom Weizen trennen können. Ergebnis: Billige Pfuscher machen das Rennen und erhalten immer mehr Aufträge. Die (verbreitete) Sprache „geht den Bach runter“.

  15. Kaypel,

    Sprachregeln richten sich nicht nach Meinungen, sondern, wie der Name schon sagt, nach Regeln. „Hanns Dieter Hüsch Haus“ ist und bleibt falsch, unabhängig davon, was du meinst.

  16. es wuerde dann nicht „hans dieter hueschs haus“ heissen sondern „hans dieter huesch haus“. das kann man meiner meinung nach als eigennamen ansehen und macht die bindestriche ueberfluessig.

  17. Torfi,

    der Krampf befindet sich bei denjenigen, die krampfhaft falsch schreiben wollen, weil sie irgendwelchen fehlerhaft übersetzten Marketing-Gesetzen folgen wollen.

  18. Boah,

    das wird ja immer besser.

    Glücklicherweise gibt es die Hüter des Bindestrichs.

    Versucht doch mal den Krampf aus Euren „lustigen Sachen des Alltags“ zu nehmen.

  19. Nachdem ich bereits zum „Trinkwasser“ meinen Klecks Senf auf den Teller der Kleinkariertheit gegeben habe, kann ich mich auch hier nicht zurückhalten. Denn wenn schon gebesserwisselt werden soll (huch, ein Wort, das es so gar nicht gibt; Verzeihung!), dann bitte doch auch richtig:

    Der verehrte Hanns Dieter hat keinen dritten Vornamen erhalten. Sondern der Herr Haus, wer auch immer er sein mag.

  20. …was wiederum aber den Sinn entfremden würde: „Hanns Dieter Hüschs Haus“ würde bedeuten, dass das Haus HDH gehört (hat). Dieses Haus ist ihm aber eher gewidmet, als dass es ihm gehört. Deswegen ist doch die einzig sinnvolle und korrekte Version die mit den drei Bindestrichen. Klingt komisch, ist aber so.

  21. ich bin eben unbedarft und nicht so weise wie du. ich sehe immer noch das problem nicht. ich finde, dass weder die schreibweise völlig ohne noch die schreibweise nur mit bindestrichen völlig falsch bzw völlig korrekt sind.
    da man aber ganz allgemein gegen den inflationären gerbauch von bindestrichen vorgehen sollte, könnte man ja auf selbige einfach komplett verzichten und einen genitiv wählen.

  22. Hallo Martin, bin auf Deine Seite gestoßen, als ich nach Rechtschreibregeln gesucht habe. Bin wirklich beeindruckt von Deinen Ausführungen. Ich arbeite als englisch/deutsch Übersetzer und bin mir sicher, auch ich habe nicht 100% Ahnung von der deutschen Schreibweise. Noch schwerer wird es, wenn es um Computerbegriffe geht, für die wir im Deutschen keine richtig gut klingenden Wörter haben. Schon seit eh und je wird ja dafür meist die englische Bezeichnung gewählt, obwohl sicher 50% der Benutzer keine Ahnung haben, was das heissen soll. Das wird aber mit der deutschen Bezeichnung nicht viel besser, oder meist Du, dass mehr als 50% der Benutzer den Begriff Hauptplatine dem englischen Motherboard zuordnen können? Ebenso finde ich die neue Rechtschreibung ziemlich blöd, so dass wir hier im Büro ziemlich oft Probleme haben, einen Kompromiss zwischen Schreibweise, Bedeutung und Verständnis zu finden. In diesem Sinne wünsche ich Dir weiterhin viel Spass bei der Suche nach Fehlern, auch bei mir wirst Du sicher welche finden ;-). Gruß Lutz

  23. Lutz,
    Du hast es erfasst: Du kannst auf dem Bild keine Bindestriche entdecken. Deswegen ist die Beschriftung des Hauses auf dem Bild auch falsch. Herzlichen Glückwunsch.

  24. hm. also auf dem bild kann ich keine bindestriche entdecken. und: wie soll man es denn sonst schreiben? hanns dieter hüsch-haus? oder vielleicht hanns-dieter hüsch-haus? oder hanns-dieter-hüsch haus? vielleicht sollten wir auch einen fünften fall ähnlich dem russischen einführen und solche häuser mit dom imjena beniemsen(das ist ostdeutsch und umgangssprachlich).

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