Pute aus Schwein

Pute aus Schwein„Wir von Steinhaus sind Dickköpfe“ steht da auf dieser „Putensalami“. Doch aus mehreren Gründen handelt es sich hier nicht um eine Putensalami. Denn erstens lautet die Beschriftung „Puten Salami“, und so etwas ergibt bekanntlich nicht den geringsten Sinn. Zweitens werden für die Herstellung dieser „Putensalami“ 109 Gramm Schweinefleisch und 26 Gramm Putenfleisch verwendet. Womöglich ist das auch der Grund dafür, warum die Dickköpfe von Steinhaus ihr Produkt nicht unwahrheitsgemäß Putensalami nennen, sondern eine vollkommen sinnlose Bezeichnung wie „Puten Salami“ verwenden?

21 Kommentare

  1. Das gleiche Problem gibt’s bei der so genannten „Kalbsleberwurst“. Diese Wurst nach deutschem Lebensmittelrecht 0,00 Gramm Kalbsleber enthalten, dafür dürfen Kalbfleisch und Schweineleber vermengt werden. So gesehen müsste die Wurst also eher „Kalbfleischwurst“ oder „Schweinsleberwurst mit Kalbfleisch“ heißen.

  2. Wie ist es mit der so genannten „Kalbs“leberwurst?
    Diese enthält so gut wie keine Kalbsleber (angeblich wegen des Geschmacks), sondern Schweineleber. KalbFLEISCH hingegen ist enthalten. Folglich müsste die Wurst „Kalbfleischwurst“ heißen, oder „Schweineleberwurst mit Kalbfleisch“.
    Offenbar liegt keine Täuschung des Kunden vor, der Gesetzgeber erlaubt das. Naja, solange bei der Knackwurst nicht das „n“ vergessen wird.

  3. Das mit der Putensalami ist wie mit der so genannten „Kalbsleberwurst“, die nach den deutschen Gesetzen KEINE Kalbsleber enthalten muss, jedoch Kalbfleisch und Schweineleber, weshalb die Wurst eher „Kalbfleischwurst“ heißen sollte.
    Wurde eingeführt, um den Verbraucher angeblich nicht zu irritieren.

  4. Nun, dass mit der Reichtschreibung gehunzt wird, scheint in diesem Lande schon fast zum guten Ton zu gehören. Wie dämlich muss man sein, um sich damit zu brüsten, dass man des Deutschen NICHT mächtig ist?

    Wenn es keinen Unterschied mehr darstellt, ob Oma gut zu Vögeln oder gut zu vögeln ist, ob Die Polizei Regen und stockenden Verkehr, oder regen und stockenden Verkehr meldet, dann machen wir uns selbst zu Deppen.

  5. @lutz:

    Wieso behauptest Du eigentlich, dass ich mich selbst als witzig bezeichne? Das habe ich nämlich mit keiner Silbe getan. Ich schrieb meinen ersten Kommentar zu den witzigen Einträgen der ANDEREN User dieses Blogs. Bitte erst lesen, dann verstehen und anschließend Deinen (un)berechtigten Senf dazugeben, danke.

  6. Lutz, wenn dir das Internet nicht wichtig genug erscheint, dir die Mühe der Groß- und Kleinschreibung zu machen, warum treibst du dich in diesem unwichtigen Medium herum? Offenbar ist es wohl nicht ganz so unwichtig. Nebenher finde ich es bedenklich, wenn die korrekte Anwendung der Deutschen Sprache vom Medium abhängt. Sprichst du mit unwichtigen Menschen auch unter Zuhilfenahme einer unkorrekten Aussprache? Sicher nicht. Und wie Kermit schon schrieb, erfüllt die Groß- und Kleinschreibung mitunter auch sinnvolle Unterscheidungsfunktion.

    Zur „Puten Salami“ oder „Putensalami“: Die Rechtschreibung ist sicher unstrittig. „Puten Salami“ ist einfach falsch. Punkt. Aber zur Inhaltsangabe gilt folgendes: Ist mehr Schwein in der Salami, heißt sie Schweinesalami. Ist mehr Pute drin, nennt man sie Putensalami. Fertig. Will man auf den Putenanteil hinweisen, nennt man sie „Schweinesalami mit Putenfleisch“.

    Und nun hebe ich die Argumentation wieder auf: Es gibt Zwiebelleberwurst oder Schnittlauchleberwurst. Dummerweise ist da aber nur eine Spur Zwiebeln oder Schnittlauch drin.

    Und jetzt führe ich alles zum Guten: Da der Verbraucher sich darüber im Klaren ist, dass Zwiebelleberwurst nicht hauptsächlich aus Zwiebeln bestehen wird, kann man sie Zwiebelleberwurst nennen, ohne sich der arglistigen Täuschung schuldig zu machen. Bei Putensalami kann man jedoch nicht davon ausgehen, dass der Verbraucher diesen Umstand erklärungslos erkennt.

    Ergo: Putensalami, die aus 100 Gramm Schwein und 26 Gramm Pute besteht ist und bleibt eine „Schweinesalami mit Putenanteil“. Alles andere ist Marketing und Kundenverarsche.

  7. Leider habe ich noch etwas vergessen:

    Die Anregung, gänzlich (ausgenommen Satzanfang und Eigenname) auf Groß- und Kleinschreibung zu verzichten, halte ich für unangebracht.

    Dazu genügt ein kleiner Beispielsatz:

    „Ich habe in Moskau liebe genossen.“

    Was sagt dieser Satz aus? Entweder, dass jemand in Moskau liebe Genossen hat oder aber, dass er Liebe genossen hat. Ein doch ziemlicher Unterschied.

  8. Lutz, soll man das ernst nehmen, was man da lesen darf?

    Erst wird dem Internet keine große Bedeutung beigemessen, um so seine Respektlosigkeit den anderen gegenüber zu rechtfertigen und dann beschäftigt man sich aber mit dieser Seite, nur um ordentlich contra zu gegen. Lächerlich

    Die Bezeichnung einer Salami als Putensalami, obwohl Schwienefleisch enthalten ist, ist natürlich bedenklich. Hier sollten vielleicht andere Regelungen gefunden werden – die natürlich nichts mit den Regeln der Hochsprache zu tun.

    Der Verkauf einer Kalbsleberwurst oder einer Putensalami, in der jeweils noch Schweinefleisch enthalten ist, kann ja auch zu Problemen führen. Nicht für alle Menschen ist der Verzehr von Schweinefleisch „normal“, weshalb eine Bezeichnung als Kalbsleberwurst oder Putensalami o.ä. keinerlei Sicherheit gibt, den Konsum von Schweinefleisch zu umgehen.

    Allerdings kann ich mich ja auch irren. Denn wie ich eben nochmal kontrollierte, steht auf der Packung der von mir erworbenen Leberwurst folgendes: „Kalbs Leberwurst“

    Also habe ich auch gar keinen Anspruch auf eine Kalbsleberwurst, denn hierbei handelt es sich wohl um die Leberwurst eines Menschen namens Kalb. Komisch nur, dass Herr oder Frau Kalb den Namen und das Produkt an „Du darfst“ übergeben hat…aber immerhin wird das Genitiv-s nicht abgetrennt 😉

  9. moin!

    ich befürchte auch, daß die schreibweise „Puten Salami“ beabsichtigt ist, um eine nähe zur möglicherweise rechtlich geschützten „Putensalami“ zu suggerieren, die aber, man sieht es an den inhaltsstoffen, nicht gegeben ist.

    es handelt sich daher meines erachtens um eine bewußte irreführung der verbraucher – inwieweit aber derartiges verhalten juristisch relevant sein mag, entzieht sich meiner kenntnis. es wäre zumindest äußerst unverschämt… es ist wirklich traurig: als bürger (bzw. als arbeitnehmer und konsument) fühlt man sich zunehmend als geisel einer raffgierigen wirtschaft, einer wirtschaftsmaschine gar, am leben gehalten von vielen kleinen rädchen und „willigen vollstreckern“.

    gruß,
    asleif

  10. sehr richtig. und wieso macht ihr dann eine diskussion draus? du hast dich selbst ad absurdum geführt. scheinbar hast DU ja verstanden, dass es nur putensalami ist und wender scweinsleder noch tastatur, um dich zu zitieren.
    es kreißten die berge…

  11. Lutz,
    die Sache ist sehr einfach und sehr schnell erklärt: Es heißt „Putensalami“, und nicht „Puten Salami“. Schlicht und ergreifend. Genauso wie ein Tisch eben Tisch heißt und nicht „Essplattenauflegegestell“. Es gibt keine andere Bezeichnung für Putensalami, und „Puten Salami“ ist ebenso falsch wie „Schweinsleder“ oder „Tastatur“. So einfach ist das.

  12. @olief:
    falls du dich gefragt haben solltest, warum ich alles klein schreibe, so lass dir gesagt sein, dass ich das aus gewohnheit tue. ich möchte hier nur erklären, dass ich durchaus weiß, wann man etwas groß oder klein schreibt. aber das internet ist mir dazu einfach nicht wichtig genug. es ist ausdruck unserer flüchtigen zeit und darum nicht wert, mit einer so großen aufmerksamkeit bedacht zu werden, wie sie nunmal die korrekte einhaltung der groß- und kleinschreibung erfordert.

    @astlochgucker:
    es ist nur putensalami, nicht die wurst, an der sich der fortbestand der menschheit entscheidet. und die industrie darf das höchstwahrscheinlich, weil bundesgesetze und EU-richtlinien penibelst festlegen, ab wieviel prozent putenfleischanteils sich eine salami, auch wenn sie immer noch zum größten teil aus schweinefleisch bestünde, „putensalami“ nenne dürfe. da du wahrscheinlich grün wählst, solltest du vielleicht eine eingabe an die oberen machen. vielleicht kommen sie ja irgendwann mal wieder an die regierung. und vielleicht sogar, weil ein anonymer wähler die weltweite „putensalamidebatte“ losgetreten hatte…
    wäre es nicht so traurig, fiele ich jetzt vor lachen im übrigen schon vom stuhl.
    und dann, und um mich gleich nochmal auf olief zu beziehen: was ist an dem sogenannten „dummwort“ „Puten Salami“ missverständlich? und ich frage das mit fug und recht, denn ich bin Miss Verständnis 2006.
    wenn ich vor dem kühlregal stehe und auf die wurst schaue, dann muss ich nicht erst eine viertelstunde übverlegen, ob „land salami“ uder „puten salami“ jetzt genießbar sei oder nicht, weil ich weiß, dass es sich dabei um salami handelt. nicht mehr und nicht weniger.
    ich will euch ja nun wirklich nicht zu nahe treten, aber ihr solltet dort für eine bereinigung und verständlichere gestaltung der deutschen sprache eintreten, wo es auch sinnvoll ist, zB bei gesetzestexten oder ähnlichem. warum werden beispielsweise die inhaltsangaben auf medikamentenverpackungen und ähnlichem englisch verfasst? das könnte man doch mal erörtern, um geeignete maßnahmen zu ergreifen.
    aber sich an „Puten Salami“ aufzugeilen, wie meine cousine unlängst so schön sagte…
    also ich weiß nicht.
    und dann noch was zum verehrten Herrn Sick:
    wenn auch unregelmäßig, so lese ich doch mit genuss die „zwiebelfisch“-kolumnen. im vorwort zu „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ schreibt der verehrte Herr Sick im übrigen, er könne und wolle sich nicht anmaßen, in seinem buche absolute wahrheiten zu verkünden. sicher, herrn sick mögen einige auswüchse missfallen. und gewiss ist er mit diesem seinen missfallen nicht allein.
    dennoch: sich an kleinigkeiten so derart zus toßen nenne ich künstlich aufregung zu erzeugen.
    die deutsche sprache verändert sich nunmal, und das lässt sich nicht ändern. und im übrigen haben schon einige reformatoren der sprache darüber nachgedacht, die groß-und kleinschreibung weitestgehend abzuschaffen und damit das deutsche den anderen sprachen, denen das lateinische alphabet zugrunde liegt, anzupassen. und das auch, um das erlernen unserer sehr komplexen sprache etwas zu erleichtern. ich will nicht sagen, dass ich einen solchen schritt begrüßen würde, aber der gedanke an sich ist nicht neu.
    und wenn man ganz penibel sein wollte, könnte man auch darüber nachdenken, ob man denn nicht mal wieder ein großreinemachen veranstalten und die deutsche sprache in größtmöglischem umfange von fremdwörtern reinigen wolle.
    und wieder an olief: „witzig“? ich habe über deinen kommentar nicht lachen können. nicht einmal schmunzeln. sich selbst als „witzig“ zu bezeichnen ist riskant. man kann sich dessen nie völlig sicher sein. ich für meinen teil würde dies wagnis nicht eingehen wollen.

  13. @LUTZ
    So sehr unter reinen Profitmaximierungsmaßstäben betrachtet die Kritik auch stimmig ist:
    Mein lieber Scholli, wenn die „Harmonie“ einer Verpackung wichtiger ist als eine sinnvoll-verständliche Beschriftung, dann wundert mich auch nicht, warum eine Putensalami „Puten Salami“ heißen darf, obwohl, wie du selbst sehr richtig beschreibst, eine solche schon aus produktionstechischen Gründen gar nicht existieren kann.
    Warum diese – Verzeihung, aber so ist es nun mal – Verarschung des Verbrauchers? Weil es gelungen ist, Putenfleisch eben wegen des geringen Fettanteils als „gesund“ zu vermarkten (von den pharmakologischen Beigaben schweigt das Marketing gern), weswegen man jetzt unter knapper Beigabe des dieses „gesunden“ Putenfleisches zu einer Schweinefleischwurst diese als scheinbar „fettarme“ (auch so ein Dummwort) „Puten Salami“ und somit mit etwas mehr Profitaufschlag verhökern kann.
    Die Aufforderung zum Nachdenken will ich deshalb gern mal an den Absender zurückgeben. Wie kann man sich erdreisten, eine Bezeichnung zu rechtfertigen, und im gleichen Satz deutlich zu machen, dass sie falsch ist?
    Lebensmittelkunde und insbesondere die Industrielle Esswarenherstellung wären in unseren Schulen dringend als Unterrichtsstoff einzuführen.

  14. Es tut mir leid, wenn ich solche dahingehunzten Beiträge oder Kommentare sehe, bei denen sich der Autor nicht mal die Mühe macht, auf die Großbuchstaben zu achten, kann ich mich eines eigenen Kommentares nicht enthalten.
    Wenn es Dich so sehr stört, lieber Lutz, dass sich Menschen Gedanken um das Sprachgut, die Grammatik oder Zeichensetzung der deutschen Sprache machen und dieses auch noch im Internet in witziger Form besprechen, wenn Du nicht ertragen kannst, dass diese Leute versuchen, den gefühlten IQ des Landes ein wenig höherzuziehen, lass sie doch einfach links liegen. Gehe auf stumpfe Internetseiten, bei denen andere Werte, wie „spaß“, „fun“ oder „hier isses geil, alder“, großgeschrieben werden.
    Ich freue mich, dass es Seiten wie „Deppenleerzeichen“ oder „Deppenapostrophen“ gibt, dass Herr Sick und ich doch nicht die Einzigen sind, denen die Auswüchse der „neudeutschen“ Sprache auf den Geist gehen.

  15. geliebte brüder und schwestern im herrn, die ihr den duden das buch eurer religion nennet, merket auf!

    man kann es mit der sogenannten „sprachpflege“ auch übertreiben. an jedem falsch oder nicht vollkommen richtig gesetzten komma herumzukritteln, ist eine sehr deutsche eigenschaft, und es beschämt mich. lasst doch lieber den ansonsten harmonischen fluss unserer sprache auf euch wirken und nehmt daraus anregungen mit für die uns noch bevorstehenden veränderungen unserer sprache. niemand ist perfekt, und überall dort, wo es eigentlich sinnvoll und richtig wäre, einen bindestrich zu setzen(ich beziehe mich auf die von euch gebrachten beispiel), muss man schon aus setzerischen gründen leider manchmal darauf verzichten. auch würde, und ich hoffe, dass ihr das unumwunden zugeben werdet, gerade zB bei aldis katenrauchwurst ein bindestrich zwischen „land“ und „produktbezeichnung“(dass noch keiner auf den glorreichen gedanken gekommen ist, die anderen „land“-produkte zu nenne, überrascht mich bei dieser ansammlung geistiger kleinkrämer) die harmonie der verpackung völlig ruinieren. gut, ja, bei aldi im kühlregal herrscht jetzt nicht DIE übergroße auswahl an verschiedenen sorten und marken, aber ein kleinwenig ansprechend soll es ja trotzdem aussehen. und wenn der autor des beitrags mit der produktgestaltung obgenannter supermärkte nicht einverstanden ist, dann soll er doch einfach in einem grammatisch korrekt bestückten laden einkaufen.
    nun aber zur putensalami.
    ist hier noch niemand darauf gekommen, dass es schlicht und ergreifend nicht möglich ist, salami nur aus putenfleisch herzustellen? hat irgendjemand hier schonmal im laden(frisch oder abgepackt gleichermaßen) „Putenhack“ oder „putenmet“ gesehen?
    wohl kaum. und warum ist das so?
    weil ganz einfach putenfleisch nicht genug fett enthält, das die lose fleischmasse binden würde. und was ist euch lieber? mit einer putensalami zu leben, in der als „bindemittel“ schweinefleisch verwendet wird, oder eine reine putensalami, bei der die weißen sprenkel von pattex herrühren?
    ein weiterer entscheidender punkt, abgesehen von der machbarkeit einer solchen wurst:
    eine geflügelsalami nur aus geflügelfleisch, gleich wenn es nur pute sei, wäre unbezahlbar für den durchschnittsverbraucher, und um die hebung dessen moral geht es ja schlussendlich.
    also bitte ich doch, erst über das nachzudenken, was man schreibt, wenn man etwas „lustiges“ entdeckt hat, und dann die fingerchen auf die tastatur zu setzen, ja?

    mit ergebensten grüßen,

  16. Eigentlich Tierquälerei, Puten im Heißrauch zu garen…
    Die Salami war ja bestimmt schon tot, aber die armen Tierchen…

  17. Die Erklärung mit dem „Schrumpfen“ stimmt.
    Ich arbeite in einem Wurst-Großhandel und bin selber schon über sehr seltsame Etiketten und Zutaten gestoßen.
    Was natürlich wirklich Konsumentenunfreundlich ist, ist die Tatsache dass so eine Wurst überhaupt „Puten“- Salami heißen darf.

    Übrigens entstehen viele dieser Rechtschreibfehler gar nicht unbedingt weil jemand beim korrigieren geschlafen hat, sondern auch eventuell weil der deutsche Staat einem manche Schreibweisen verbietet. Bzw. weil es anders nicht rechtens wäre und das Produkt nur so wirklich darstellen kann was es sein soll.

  18. Hi,

    das ist normal. Durch das Kochen – oder wie auch immer man das bei der Herstellung einer Wurst nennt – „schrumpft“ das Gewicht. Deshalb muss man für 100 Gramm fertige Wurst mehr als 100 Gramm Wurst-Grundstoff verwenden.

  19. Wenn man von den Schreibfehlern einmal absieht, merkt man, dass die Dickköpfe von Steinhaus anscheinend auch nicht rechnen können, denn 100 Gramm Salami können nach meinen Kenntnissen der Addition bzw. Subtraktion nicht aus 109 Gramm Schweinefleisch und 26 Gramm Putenfleisch bestehen.
    Das einzig Erfreuliche an diesem Bild ist, dass Karl-Ulrich Steinhaus wenigstens zwischen Karl und Ulrich einen Bindestrich setzt.

    Freundliche Grüsse
    Roger

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