Jetzt Wasser trinken

Jetzt Wasser trinkenNoch so etwas von meiner Schiffsreise. Eigentlich ja eine nette Idee: Wer etwas trinken möchte, braucht nichts zu kaufen, sondern zapft an dieser Station einfach etwas Wasser. Doch halt: Womöglich lässt sich aus diesem Hahn gar kein Wasser zapfen? Schließlich meldet das Schild nicht, dass es hier Trinkwasser gibt, sondern es spricht lediglich eine Empfehlung aus: trink Wasser (dann bleibst du gesund) …

Unschlagbare Rendite mit der Sparkassen

Unschlagbare Rendite mit der SparkassenEin wunderbares Werbeplakat der Sparkasse. Leider aber eines mit einem entscheidenden Fehler: Entweder fehlt hier ein Bindestrich („Sparkassen-Altersvorsorge“), oder der Texter wusste nicht, dass es nicht „Sparkassen“, sondern „Sparkasse“ heißt. Auf diese Weise liest man nur: „Unschlagbare Rendite mit der Sparkassen“ – das ergibt zwar wenig Sinn, macht aber nichts. Wenigstens wissen wir jetzt, dass zumindest die Rechtschreibung der Sparkasse nicht unschlagbar ist.

McDonald’s: Verdummopoly

McDonald's: VerdummopolyInzwischen wissen wir ja, dass wir von McDonald’s keine Rechtschreibung zu erwarten haben, die den Regeln entspricht. Das alljährliche „Monopoly“-Spiel, bei dem es zum Beispiel wertvolle Apfeltaschen und Eistüten zu gewinnen gibt, hat sich in diesem Jahr allerdings zum reinen Verdummopoly entwickelt.

„Boxen Gasse“? Bitte? Was soll das heißen? Sollen wir eine Gasse boxen? „Sonnen Allee“? Ist das eine Aufforderung, eine Allee zu sonnen? „Schnell Straße“ – wenn du dich nicht beeilst, wirst du nicht ankommen, Straße. Schnell!

Der eindeutige Höhepunkt dieses Trauerspiels: „Dance Flur“. Wir alle wissen, dass „Dancefloor“ nicht Tanzflur heißt, sondern Tanzfläche. Die überaus schwachsinnige Übersetzung „Tanzflur“ nicht nur zur Hälfte unübersetzt zu lassen, sondern auch noch mit einem Leerzeichen zu trennen, scheint so abwegig zu sein, dass man es kaum glauben möchte. Gäbe es in der Schule schlechtere Noten als 6, hätte diese Übersetzung eine 10 verdient.

3-Brot-Spende für 10 Cent

3-BrotMax Otto Petersdorf schreibt: Ich bin „Deppen Leer Zeichen“-Freund. Nun, ich kaufte bei „Backeria“ einige leckere Brötchen und erblickte die schöne Aufschrift: „10 Cent pro verkauftem Omega 3-Brot spendet Ihre“. Bei diesem Anblick musste ich sofort ein Foto machen, welches ich Ihnen nun zur freien Verfügung darbiete. „Backeria“ spendet „3-Brot“ für 10 Cent pro verkaufte „Omega“ – fantastisch, finden Sie nicht?

Anmeldung zu den Deutsch

VHSDie Menschen, die Integrationskurse in der Volkshochschule Coburg nehmen müssen, sind nicht zu beneiden. Zumindest dann nicht, wenn der Lehrer der entsprechenden Kurse diesen Aushang verfasst hat – zeigt er doch eindrucksvoll, dass hier etwas fehlt, was durchaus hätte integriert werden müssen: ein Bindestrich. Und zwar genau der, der zwischen „Deutsch“ und „Integrationskurse“ gehört. Macht aber nichts. Dann lesen wir eben „Anmeldung zu den Deutsch“. Das reicht doch vollkommen aus, um sich verständlich zu machen…

Stirb, wunderbares Kindermädchen

Stirb, wunderbares KindermädchenGanz ehrlich: Von diesem Sender habe ich nichts anderes erwartet. Nicht umsonst liegt RTL auf meiner Fernbedienung irgendwo um Programmplatz 40. Warum RTL nicht das Wort „Kindermädchen“ verwendet, ist hier nicht die Frage – fraglich ist eher, wieso zusätzlich die deutsche Rechtschreibung links liegen gelassen wird. „Die Super Nanny“ heißt übersetzt: „Das wunderbare Kindermädchen“ (wahlweise auch: „Stirb, wunderbares Kindermädchen“). Hätte RTL den Bindestrich so gesetzt, wie es sich gehört („Die Super-Nanny“), lautete die Übersetzung: „Das Super-Kindermädchen“. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Leuchtende Kasse

Leuchtende Kasse„Gehst du an den leuchtenden Kass und zahlst du dort“. Aber gerne doch – niemals würde ich auf die Idee kommen, an einer Kasse zu zahlen, die nicht leuchtet. Schließlich sieht man das doch ständig im Supermarkt: Nur an den Kassen, an denen das Licht leuchtet, sitzt auch eine Kassiererin…

Plätze parken

Plaetze parkenDas Düsseldorfer Parkhaus an der Schadowstraße ist mir zwar früher schon durch seine recht interessante Auslegung der Rechtschreibregeln aufgefallen. Beim letzten Besuch kam ich allerdings nicht mehr umhin, wenigstens meine Handy-Kamera auszupacken, um diesen groben Unfug festzuhalten. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber öffentliche Schilder sollten besser nicht von kompletten Analphabeten geschrieben werden.

Dieses Schild ist zweifelsfrei einer meiner persönlichen „Favoriten“…

Lokal des Grauens

Lokal des GrauensWer hier essen will, muss schon sehr ausgehungert sein – kaum ein Gericht, das keine Leerzeichen-Katastrophe enthält. Immerhin: Dadurch gibt es für nur 3,40 Euro Döner, Kebap und einen Teller. In manchen Läden kostet selbst ein Teller mehr. Ebenfalls schön: Bohnen und Suppe für nur 2 Euro.

Zweifelhafte Freuden dürften dagegen das Thunfisch-Sandwich und die Knoblauchwurst (einer der wenigen Nicht-Fehler!) bereiten – die sind angeblich vegetarisch. Was ein „Homus“ ist, wird nicht erklärt. Vielleicht ein Verwandter von Homer Simpson? Die Ähnlichkeit der Namen könnte darauf hindeuten: Homer Simpson und Homus Sandwich.

Sehr fragwürdig sind auch die unter „Suppen“ aufgeführten Gerichte Hamburger, Cheeseburger und Pommes frites sowie „Boulette“. Ist das eine Mini-Variante des französischen Spiels Boule? Wenn ja: Wie gelangt es in die Suppe? Und wie werden die Boule-Kugeln aus „Rind Fleisch“ so präzise hergestellt, dass sie gut rollen können?