Gemeinhin zählen Kirchen zu den Immobilien. Immobilien sind Gegenstände, die nicht mobil sind, vulgo nicht bewegt werden können – und sich schon gar nicht von selbst bewegen. Dachte ich. Dann aber kam da diese E-Mail von Deppenleerzeichen.de-Leser Frank W. mit einem Foto im Anhang. Er schrieb dazu:
„Vor einigen Monaten sah ich in Linz/Österreich ein nettes Deppenleerzeichen: Auf einem Hinweisschild wurde die ,Zufahrt nur für Kirchen‘ gestattet.“
Was muss das nur für ein majestätisches Schauspiel sein, wenn dort auf dem Parkplatz die Kirchen hin und her rangieren! Stellt sich nur die Frage: Womit schleppt man eigentlich so eine Kirche ab, wenn sie falsch parkt?





Wenn Nudeln wie Gummi schmecken, dann ist das sicher eine Katastrophe. Pirelli-Nudeln sollten wir jedenfalls ebenso wenig vertrauen wie Paghetti. Oder ist dieses Gericht etwa einfach von einem bekannten italienischen Reifenhersteller gesponsert? Immerhin könnte das diese seltsame Alleinstellungsschreibweise erklären, wenngleich sie dadurch nicht richtiger würde. Irgendeine Absicht muss dahinter stecken, denn die Institution des Bindestrichs scheint dem Autor dieser wunderbaren Tafel durchaus bekannt zu sein, wie die Champignon-Rahmsoße beweist. So oder so: Wir hoffen einfach mal, dass es hier in Wirklichkeit Spirelli-Nudeln gab. Ich meine die mit echtem S und Bindestrich.
Du hast Talente, die sonst keiner hat? Dann komm zu uns. Wir brauchen einen neuen Plakatschreiber. Derjenige, den wir bislang beschäftigen, weiß leider nicht, was Koppelstriche sind, und hat uns dieses Plakat verhunzt. Komm schnell, wir machen dich berühmt.
Nach E-Klasse, C-Klasse, R-Klasse, S-Klasse, A-Klasse, B-Klasse, V-Klasse und G-Modell kommt nun anscheinend die Museums-Klasse. Ein Blick auf das nebenstehende Bild lässt uns rätseln: Was genau baut Mercedes-Benz da mit der Museums-Klasse? Ist es ein riesengroÃer LKW? Ist es vielleicht ein Schiff? Weit gefehlt: Es handelt sich lediglich um ein Deppenleerzeichen. Wer zwischen âBenzâ und âMuseumâ noch einen Bindestrich setzt, wird sofort erkennen, worum es sich handelt: um ein ganz normales Museum. Schade dass es nicht möglich war, das Museum im Einklang mit den Regeln der deutschen Rechtschreibung zu beschriften.
Nachdem sich nun schon Heinrich Heine